Eine Vesper auf der anderen Seite der Elbe

0 von - 26. März 2014 - Allgemein, Hamburg & Zuhause

Am letzten Dienstag haben wir eine ganz feine Sache gemacht. Wir waren  nochmal im Vju, in dem wir letztens schon wunderbar Kaffee getrunken hatten. Das Vju ist das Café auf dem Energiebunker in Wilhelmsburg. Dieses Mal waren wir aber abends da. Abends ist das Vju normalerweise  geschlossen, nur einmal im Monat dienstags gibt es dort ein Abendbrot. Die Vju Vesper,  veranstaltet von Constance Lux von La Douce Catering. La Douce hat jetzt auch ein kleines Café in der Telemannstraße in Eimsbüttel. Das muss ich aber noch testen.

Ich hatte gar keine großen Erwartungen an den Abend. Ich hatte einen langen Arbeitstag und habe mich eigentlich nur nach Wilhelmsburg mitnehmen lassen, mal sehen, was so auf mich zukommt. Oben war eine phantastische, lange Abendbrottafel gedeckt. Ich mag das gern, die langen Tafeln, mit Freunden dran oder, wie in diesem Fall, einem Freund und ganz vielen sehr sympathischen fremden Menschen.

Es gab ein Süppchen, verschiedene selbstgebackene Brote, selbstgemachte Salate und Aufstriche, verschiedene Käse- und eine Wurstplatte, frisches und eingelegtes Gemüse und ein feines Dessert. Alles superlecker und bei einem spektakulären Blick auf das im Abendlicht liegende Wilhelmsburg und die Köhlbrandbrücke. Das ist überhaupt einer der schönsten Blicke in Hamburg. Von Wilhelmsburg aus im Dunklen über die Köhlbrandbrücke. Und dann Blick nach rechts auf den Containerhafen.

Zwischen Hauptgang und Dessert gab es eine Führung in das Innere und auf das Dach des Energiebunkers. Uns wurde sowohl die Energiezentrale im Kern des Gebäudes erläutert als auch die Flaktürme auf dem Dach gezeigt. Mal abgesehen davon, dass diese Betonmassen mich selbstverständlich begeistern, macht der Energiebunker Wilhelmsburg nochmal ein Stück spannender. Ein tolles Projekt und einer der besten Gründe, mal rüberzufahren. Muss ja nicht immer nur das Dockville sein.

 

 

 

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