On a Sunday Afternoon

0 von - 15. März 2015 - Allgemein, Hamburg & Zuhause

Das war der Februar. Das kann ich hier nicht schreiben, denn der Februar ist längst vorbei, ja, der März auch schon zur Hälfte. Dann: Das waren die Ferien. Oder: On a Sunday Afternoon. Die Ferien gehen heute vorbei. Morgen geht der Alltag wieder los. Seit ein paar Tagen schon schleiche ich um den Schreibtisch herum. Das ist kein schönes Gefühl, viel Arbeit liegt drauf. Manchmal habe ich mich auch schon drangesetzt. Um dann bald wieder loszugehen, irgendein Projekt anzufangen oder in die Stadt zu fahren oder mit den Hunden zu spielen. Das drohende Gefühl des näherrückenden Alltags ist schon seit ein paar Tagen immer dabei. Aber am Schlimmsten ist immer der letzte Sonntag. Schon vor dem Frühstück setze ich mich an den Rechner, um zumindest soviel vorzubereiten, dass ich nicht voller Chaos schon in den ersten Arbeitstag starte. Jetzt ist es halb sechs, und ich sitze immer noch hier. Allerdings hat mich zwischendurch so sehr der schlimme Sonntagsblues gepackt, dass ich spontan ein Brot gebacken habe. Kein richtig herzhaftes, kein richtig süßes. So eins, das man schnell zwischen fünf und sechs Uhr abends aufessen kann, nachdem es einem die ganze Küche mit Rosmarinduft vernebelt hat. Ein Buttermilch-Rosmarin-Apfelbrot. Das Rezept gibt es hier. Während das Brot so im Ofen vor sich hinduftet, kann man sich an die vielen mehr und wenigen weniger gelungenen Ferienmomente zurückerinnern: an ein chaotisch-schönes Lasagnekochen, an Anzügeansehenfürdengroßentag, an den schönen Nachmittag am Meer mit Mann und Hunden, an den Einkaufs-Ausflug nach Groningen mit der Freundin und deren Teenagertöchtern, an Geburtstagstorten und an zwei neu ausprobierte Restaurants, von denen eines überraschend enttäuschend war und eines überraschend prima. Bis Ostern muss das reichen.

 

 

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