Wonnemonat

0 von - 16. Mai 2015 - Allgemein, Hamburg & Zuhause

Während draußen der Garten in seinen Frühlingsfarben explodiert, bin ich dieser Tage viel allein zuhause und habe Gelegenheit, in mich reinzuhören, auf Ideen rumzudenken, aber auch immer wieder mit dem kreativen Schweinehund zu kämpfen. Manchmal habe ich in den letzten Wochen auf der Terrasse gesessen, in den Garten gesehen, geduftet, gespürt. War ganz im Reinen. Manchmal habe ich mich einfach auch nur hingelegt, Decke drüber.

An einem Tag wie heute, wo der Herbst plötzlich wieder da ist, nicht so schlimm. Zu solchen Tagen, kalt und eventuell im kreativen Loch hockend, kann ich gleich eine Buchempfehlung abgeben: „Still Life With Bread Crumbs“ von Anna Quindlen. Vom deutschen Titel („Ein Jahr auf dem Land“) und dem Cover darf man sich nicht täuschen lassen, das ist kein weiterer Roman über Stadtflucht und das schöne Leben auf dem Land. Hier muss eine alternde Künstlerin von New York in eine Hütte auf dem Land ziehen, weil sie keine andere Wahl hat, ist sich und den anderen dort sehr fremd und kommt doch beiden am Ende näher. Schöne Gedanken sind da drin.

Aber ich wollte eigentlich erzählen, was ich im Wonnemonat noch gemacht habe. Ich habe mir nämlich sehr viele Gedanken über ein großes Fest gemacht, das im Sommer ansteht und meine Vorfreude wächst jeden Tag. Jetzt sind auch endlich die Einladungen fertig. In diesem Zusammenhang habe ich noch etwas für mich ganz Neues gemacht. Ich hatte mit meiner Freundin K einen Termin in der Beautery in Eppendorf. Da haben wir eine Menge gelernt. Unter anderem, wie unglaublich viel Geld man für Kosmetika ausgeben kann. Aber auch, dass man sich ruhig mal etwas Mühe geben kann und sich danach doch gleich ein bisschen besser fühlt. Ohne sich selbst gleich nicht mehr zu kennen. An einem anderen Tag habe ich drei Kochhaus-Rezepte mit vier Freundinnen ausprobiert. Ein Tisch voll mit gutem Essen und drum herum Menschen, denen ich ganz vertraue.

Gutes Gefühl. Sehr gut. Mal sehen, was der Mai noch so zu bieten hat….

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